CHC Experten Interview #6 mit Bruno Erni


Viele Menschen spüren aber jetzt, wenn sie ihn sich hineinhören, dass es vielleicht auch noch etwas Anderes für sie gibt. Dass sie sich gerade jetzt einen Herzenswunsch erfüllen können, dass sie sich gerade jetzt eine Veränderung zutrauen.

Die Situation die wir derzeit haben, ist mit einem Wirbelsturm zu vergleichen. Es zieht uns nach außen, dort ist es laut und unvorhersehbar. Menschen die sich auf sich konzentrieren können, sind wie bei einem Wirbelsturm im Herzen. Und dort ist es ruhig, ganz ruhig und man hört sehr gut. In diesem Fall hört man auf einmal seinen Herzenswunsch.

Wie komme ich jetzt dazu meine ureigensten Wünsche zu hören, meinen Herzenswunsch zu identifizieren? Es geht darum, unsere Gehirnfrequenz zu reduzieren. Es geht darum aus der ‚Schneller-Höher-Weiter-Welt‘ auszusteigen und meine Gedankenströme zu verlangsamen. Dann haben wir ‚Eingebungen‘, dann hören wir was gut für uns ist, wo wir Freude haben, was uns Spaß macht.

Erreichen kann ich dies z.B. über Meditation oder über Sport. Weil dann meine Angst verschwindet, weil ich damit im Kopf frei werde.

Natürlich gilt es trotz allem abzuwägen und es nicht für alle jetzt und sofort möglich hier große Veränderungen vorzunehmen. Sie haben vielleicht Familie, sie haben Verpflichtungen mit der Abzahlung von einem Haus. Aber es geht vor allem darum, nicht still zu stehen.

Der Stillstand ist der erste Schritt zum Rückschritt. Auch wenn nicht immer alle Pläne aufgehen, das ist noch allemal besser, als still zu stehen. Wenn ist stillstehe, dann habe ich in Wahrheit resigniert.

"Der Stillstand ist der erste Schritt zum Rückschritt."


Wir sind auch in einer Situation die wir nicht kennen, daher gilt es auch Dinge zu tun die wir noch nicht kennen. Z.B. lege einmal beide Hände aufs Herz und fühle ob du etwas spürst (außer deinen Herzschlag). Das Herz spricht mit uns, wenn wir uns darauf einlassen. Wir können fühlen, ob Dinge/Ideen gut für uns sind oder nicht.

 

Als Führungskraft bin ich immer Vorbild, auch und wahrscheinlich ganz speziell wenn schwierige, unsichere Zeiten sind. Dann orientieren sich Mitarbeiter noch mehr an ihrer Führungskraft. D.h. die Führungskraft muss für seine Mitarbeiter da sein, muss ganz viel mit ihnen sprechen, ihnen viele Fragen stellen um zu erfahren wie es ihnen geht, wo sie der Schuh drückt und wo ich als Führungskraft sie unterstützen kann.

Ebenso wesentlich ist es auch, dass ich meine Mitarbeiter dazu einlade Ideen zu artikulieren. Gerade in unsicheren Zeiten kann der Blickwinkel des Mitarbeiters enorm hilfreich sein.

Der Fokus/die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Hat der Chef Stress überträgt sich das auf das gesamte Personal. Wenn ich als Unternehmen nur noch die Krise sehe und in der Krise bin, dann ziehe ich die Krise an. Dadurch verpasse ich geschäftliche Möglichkeiten, die sich durch ein anderes Denken ermöglichen würden. Viel besser ist es den Pippi-Langstrumpf-Modus einzuschalten – Ich lebe in einer Welt die mir gefällt. Und eine Welt in der Krise gefällt mir doch ganz bestimmt nicht.

Es geht darum, sich von der Angst nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Natürlich sind wir vom Markt ‚da draußen‘ abhängig, aber den Markt kann ich mit meiner Einstellung (mit meinen Gedanken) bestimmen. Es gilt ganz einfach sich auf die Stärken zu fokussieren. Was kann ich, was kann mein Unternehmen am besten. Wo kann ich einen Mehrwert schaffen, und unter Umständen kristallisiert sich ein ganz neues Produkt, ein neuer Geschäftszweig heraus. Dies geht aber nur mit Fokussierung und dem Blick nach Vorne und nicht mit dem Blick in die Krise.

 

Die drei kurzen Schlussstatements bringen noch einmal alles auf den Punkt:

  • Glaube an dich
  • Nichts ist unmöglich und
  • Nichts bleibt wie es ist

Und ganz zum Schluss dürfen wir dir noch ein Geschenk von Bruno Erni mitgeben. Hier zum abholen: www.bruno-erni.com

 

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