5 Tipps wie du die Weihnachtszeit überstehst

Die Lichter leuchten, alles ist bunt und die Leute wünschen dir ein Frohes dies und ein Frohes das. Viele begrüßen die Weihnachtszeit mit offenen Armen. Für andere kann diese „glücklichste Jahreszeit“ ein Albtraum sein. Man muss kein totaler Grinch sein, um an und vor den Feiertagen Stress zu verspüren.

Vielleicht hast du die Feierlichkeiten schon immer geliebt, aber dieses Jahr schaut es Finanziell vielleicht nicht so rosig aus. Plötzlich kommen Sorgen auf, dass du deinen Lieben nicht die Wünsche erfüllen kannst, die sie haben, und befürchtest, sie zu enttäuschen. Vielleicht hast du gerade eine Trennung hinter dir und fürchtest die unvermeidlichen Fragen von deinem neugierigen Onkel/Tante.

Und für diejenigen, die gerade mit einer Umstellung ihrer Ernährung begonnen haben, und sich Gesünder Ernähren wollen, ist die Weihnachtszeit so etwas wie ein Spießrutenlaufen zwischen Weihnachtsfeiern, Tellern voller Kekse und anderen Leckereien und Punschständen.

Mit anderen Worten, egal, ob du die Weihnachtszeit liebst, hasst oder gerade eine schwierige Situation durchmachst, in der Weihnachtszeit, fällt man noch schneller der Vielzahl von multiplen Stressfaktoren zum Opfer.

Die Feiertage können sich für Körper und Geist überwältigend anfühlen. In einer Zeit, wo es besonders wichtig ist auf sich selbst zu achten, kann es sein, dass dein Zeitplan dies nicht so zulässt wie man möchte oder sollte.

Aber genau aus diesem Grund sind die Feiertage eine gute Gelegenheit, deine Achtsamkeit zu verfeinern und zu verbessern.

Ausgehend von den Erfahrungen mit Kunden und natürlich von meinen persönlichen Erlebnissen an den Feiertagen habe ich mir ein paar Tipps zum Ausprobieren für dich überlegt.

1. Lachen ist gesund

Ja, die Adventszeit und die Feiertage können stressig und anstrengend sein, aber was wäre, wenn wir nicht alles zu ernst nehmen würden? Darum solltest du dir Zeit zum Lachen nehmen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, das Lachen dabei hilft, Stress zu verarbeiten und sich entspannter zu fühlen. Du erhältst eine sofortige Endorphin Freisetzung, zusätzlich zu einigen herausragenden langfristigen Vorteilen wie einer besseren Immunität (Hallo, Grippesaison!) und einer besseren allgemein Stimmung. Suche dir einen guten Comedy-Film aus oder umgib dich einfach mit guten Freunden, die dich zum Lachen bringen.

2. Identifiziere deine Stressauslöser

Die Feiertage sind eine großartige Zeit, mit einem Tagebuch/Journal zu beginnen. Versuche, dir deine Stressauslöser bewusst zu machen indem du dir Zeit nimmst über sie nachzudenken und schreib sie auf. Wenn du dir darüber im Klaren bist, was dich an erster Stelle belastet, kannst du eine Pause einlegen und Maßnahmen ergreifen, bevor der Stressauslöser die Kontrolle übernimmt. Wenn du zum Beispiel weist, dass deine Mutter einen abfälligen Kommentar zu deinen Kochen Künsten abgeben wird, lege dir ein paar Optionen zu Recht, wie du damit besser umgehen könntest. Es bedeutet nicht, dass dich dieser Stressauslöser nicht betrifft und belastet, aber du bist besser dafür gerüstet. So wie ein Eishockeyspieler vor dem Spiel seine Schutz Polster anlegt, kannst du darüber nachdenken, worauf du dich vorbereiten musst bzw. kannst, damit du bereit bist und dich sicher fühlst. Dieses Gefühl der Bereitschaft wird dich stärker und weniger anfällig machen.

3. Beweg dich – Shake it Baby

Oft ist die Erwartung von Stress schlimmer als der Stress selbst. Wenn du dir bereits Sorgen um die Feiertage machst, besteht die Möglichkeit, dass du Stressmuster in deinem Nervensystem erzeugt hast, wodurch du reaktiver und angespannter wirst. Vergiss das Warten bis Januar, um ins Fitnessstudio zu gehen - mach dich jetzt auf den Weg! Mach einen Spaziergang, geh tanzen, geh ins Fitnessstudio und besuche deinen Lieblings-Yoga-Kurs. Sport hilft dabei, Verspannungen im Körper abzubauen, was wiederum deine allgemeine Stressreaktion verbessert. Was auch immer du tust, werde körperlich aktiv und lass den Stress in deinem Geist und Körper los.

4. Atme

Dein Atem ist eine wahre Supermacht, besonders gegen Stress. Durch den Atem kannst du innehalten und pausieren, anstatt ständig auf tausende reize zu reagieren. Laden dir eine kostenlose Meditations-App herunter, oder stelle dir einen Timer auf 5 Minuten und konzentriere dich einfach auf deinen Atem. Übe dies so, dass du, wenn du dann gestresst bist, tief durchatmest, dich neu zentrierst und pausieren kannst. Wenn du einen tiefen Atemzug nimmst, „verlangsamst“ du die Zeit, versetzt dich in einen parasympathischen Zustand und schafft so einen Raum zwischen dem ärgerlichen Ereignis und deiner Reaktion. In diesen Moment kannst du eine Entscheidung treffen und die Entscheidung wird zu deiner Antwort. Anstatt jemanden zu verfluchen, kannst du dich einfach dafür entscheiden, einen tiefen Atemzug zu nehmen und zu lachen.

5. Plane dir einen „Ich-Tag“

Hast du einen Plan für Solo-Zeit während dieser sozialen oder einsamen Saison. Wenn du dich einsam fühlst, nimm dir Zeit, um dich verwöhnen zu lassen. Wenn du mit sozialen Engagements überfordert bist, mach dasselbe! Vielleicht ist dein "Ich Tag" im Fitnessstudio, bei einer Massage, bei Wellnessangeboten im Spa oder auch einfach auf der Couch einen guten Film zu schauen. Was auch immer es ist, trage es in deinen Kalender ein und mach es zu einem nicht verhandelbaren Datum, genau wie du es mit jemand anderen tun würdest der dir wichtig ist. Es sollte etwas sein worauf du dich richtig freuen kannst, nur du!

Ich wünsche dir noch eine schöne und Stressfreie Adventszeit, deine Eva

Weitere Infos findest du hier

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