Wettbewerbsvorteil Gesundheitsmanagement - Wie setze ich BGM erfolgreich um

Teil 2: Welche Aspekte sind zu berücksichtigen, und welche Rolle haben die Führungskräfte und das Management

Welche Aspekte sollte man beachten?

  • Absentismus & Präsentismus: Absentismus = wenn ein Mitarbeiter eigentlich gesund ist, aber trotzdem nicht zur Arbeit kommt. Präsentismus = wenn die kranken Mitarbeiter arbeiten gehen. Beides ist schlecht und sollte raus aus dem Unternehmen! Präsentismus ist allerdings besonders schlecht, weil der durchschnittlich krank arbeitengehende Mensch 5 - 15 seiner gesunden Kollegen ansteckt. Des Weiteren ist es für seine eigene Gesundheit gefährlich und auch für sein Unternehmen und sein Team.
  • Die Vorschläge sollten von den Mitarbeitern kommen: Am einfachsten und schnellsten kann man das mit einer Befragung der Mitarbeiter erreichen. Sie erhebt systematisch und umfassend Meinungen, Einstellungen, Erwartungen, Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Mitarbeitern. Eine Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Mitarbeiterbefragung sollte sein, dass die Befragung extern gemacht wird, um ein unverfälschtes und ehrliches Feedback von den Mitarbeitern zu bekommen.
  • Verhaltens- vs. verhältnisorientiert heißt, es soll auf der einen Seite auf die Umgebung geschaut werden, also „wie ist mein Arbeitsplatz, ist dieser überhaupt gesundheitsfördernd“. Auf der anderen Seite muss aber auch auf das Verhalten der Mitarbeiter eingegangen werden. Denn sie können die besten Verhältnisse haben, wenn die Mitarbeiter nicht wissen, warum sie das nutzen sollen und sie es infolge nicht in Anspruch nehmen, dann bringen die besten Verhältnisse kein Ergebnis.
  • Beim Sozialen Miteinander sollte das Thema Zusammengehörigkeit gefördert und unterstützt werden. Beispielsweise mit Aktivitäten, wo Arbeiter und Angestellte gemeinsam etwas machen.
  • Führungskräfte Schulung, Sensibilisierung, Coaching, Mentoring: Will ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein und hoch qualifizierte MitarbeiterInnen an sich binden, so ist eine Investition in die Führungsqualitäten von Führungskräften unumgänglich und von essentieller Bedeutung. Höchstleistungen werden nur dort möglich sein, wo MitarbeiterInnen ein Arbeitsumfeld vorfinden, in dem Respekt und Wertschätzung aktiv betrieben werden. Eine adäquate Ausbildung für Vorgesetzte jeder Art ist zu einem Muss geworden. Periodische Schulungen durch Experten sind unerlässlich.
  • Paretoprinzip 80/20: Wenn Sie sich auf die wesentlichen 20% der Ursachen beschränken, die hohe Ausfallsquoten, hohe Ausfallszahlen und eine hohe Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern auslösen, dann können Sie schon 80% des Ergebnisses oder der Verbesserungen erzielen, und mehr braucht man in einem Unternehmen meist nicht.

 

Was sollte die Rolle des Managements sein?

Die Rolle der Führungskraft und des Managements ist nur eine einzige: Sie hat als Vorbild voran zu gehen!

Ich, als Führungskraft oder Geschäftsführer, muss der erste sein, der bei allen Aktivitäten dabei ist.

Das bedeutet, Sie sind der erste, der die Fragebogen ausfüllt, Sie sind der erste, der zum Coaching geht, völlig egal um welche Aktivität es sich handelt, Sie sind der erste der mitmacht!

Das Gesundheitsverhalten des Managements hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter, weil Mitarbeiter – bewusst oder unbewusst – sich am Verhalten ihres Vorgesetzten orientieren.

Ich kann niemals von meinen Mitarbeitern erwarten, dass sie die Aktivitäten nutzen, dass sie das umsetzen und praktizieren, was ich für sie geschaffen habe, wenn ich selbst nicht hingehe.

Die Führungskraft hat die Führungsrolle zu übernehmen, voraus zu gehen und zu 100% hinter den Aktivitäten und Aktionen zu stehen.

 

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