Gesundes Führen - entscheidender Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen

„Gesundes Führen -
ein entscheidender Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen“

Teil 4: Gesunde Selbstführung

"Gesundes Führen" heißt nicht, "zur Gesundheit (ver-)führen" oder gar "verdonnern", sondern vielmehr dafür zu sorgen, dass sich alle - die Führungskraft inbegriffen - am Arbeitsplatz wohl fühlen -
primärer Ansatzpunkt ist das zwischenmenschliche Wohlbefinden.

Einzelaktionen reichen in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen BGM, mit dem Sie einen ROI von 1:30 erzielen können, liegt in der „Gesunden Führung“ und der ganzheitlichen, systemischen Betrachtung - Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es NUR mit Führungskräften!

Entscheidender Faktor eines jeden Unternehmens ist das Thema „erfolgreich sein“. Das A und O eines jeden erfolgreichen Unternehmens sind motivierte, leistungswillige und leistungsfähige Mitarbeiter. Gute Führung bildet das entscheidende Fundament für den Erhalt und die Förderung psychischer Gesundheit und ist daher ein Schlüsselfaktor für Erfolg- bzw. Nichterfolg des Unternehmens.

Mitarbeiterführung ist somit zu einer großen Herausforderung geworden, die Führungsposition umfasst ein vielschichtiges Aufgabengebiet, das weit über die fachliche Kompetenz hinausreicht.

"Gesunde Führung" beginnt immer beim Chef selbst -
nur gesunde Vorgesetzte sind gut für ihre Mitarbeiter!

Wenn es der Führungskraft nicht gut geht, ist sie nicht offen in der Wahrnehmung ihrer Mitarbeiter und deren Wohlbefinden.

Es kommt auf eine „gesunde Führung“ im doppelten Sinne an:

  • Einerseits nehmen die Führungskräfte eine zentrale Rolle bei der Förderung der psychischen Gesundheit ihrer Mitarbeiter ein.
  • Andererseits müssen sie ein Vorbild sein.

Ein zentraler Faktor von gesundem Führen ist daher die „gesunde Selbstführung“, denn das eigene Gesundheitsverhalten der Führungskraft hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Nur dann sind auch die Beschäftigen mit großer Wahrscheinlichkeit gesund.

Fragen Sie sich jetzt wieso?
Weil Mitarbeiter – bewusst oder unbewusst – sich am Verhalten ihres Vorgesetzten orientieren, vor allem dann, wenn dies zur allgemeinen Unternehmenskultur gehört. Sie fühlen sich dann unter Zugzwang, wenn ihre Vorgesetzten ständig präsent und auch am Wochenende und im Urlaub einsatzbereit sind und fühlen sich verpflichtet, es ihnen gleichzutun.

Gehören auch Sie zu den Führungskräften, die

  • morgens als Erste im Büro sitzen,
  • von einem Meeting zum nächsten hetzen, ohne dazwischen einmal fünf Minuten Pause einzulegen,
  • sich mit Kaffee wach halten,
  • zu Mittag vielleicht ein Sandwich essen,
  • abends als Letzter nach Hause gehen?
  • Geht eine Grippewelle um, erscheinen Sie mit Fieber und Husten am Schreibtisch oder arbeiten zumindest von zu Hause aus?

Solche Führungskräfte gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit ihrer Mitarbeiter!

Und: Der unter Druck stehende, selbst angeschlagene Chef bemerkt nicht oder kann sich nicht dafür interessieren, wenn Mitarbeiter dünnhäutiger werden, dauerhaft Stresssymptome zeigen etc.

Führungskräfte, die selbst nicht auf ihre Gesundheit achten, tun dies auch bei ihren Mitarbeitern nicht. Vielfach sind sie nicht einmal dazu in der Lage, Signale frühzeitig zu erkennen.

Die Konzentration auf die eigene Gesundheit und, wenn notwendig, gezielt an Veränderungen zu arbeiten, führt am sichersten und schnellsten zum Erfolg:

  • Eine gute Lebensbalance, die eine lebenslange Leistungsfähigkeit ermöglicht und eine frühzeitige Erschöpfung verhindert, beginnt bei den eigenen Werten: Der Wert Gesundheit ist mindestens genau so groß, wie der Wert beruflicher Erfolg oder Beliebtheitsgrad! Ihre eigene Entspannung, gesunde Ernährung, Ausgleichsbewegung und Lebensfreude sind wichtig!

  • Beruhigen Sie sich. Dass der Alltag mit Stress verbunden ist, lässt sich nicht vermeiden. Für die Auswirkung auf die persönliche Gesundheit ist jedoch entscheidend, ob Sie das mentale und emotionale Stressempfinden zwischendurch wieder regulieren oder nicht:
    • Halten Sie Pausen ein.
    • Delegieren Sie und das rechtzeitig.
    • Teilen Sie Termine nicht zu knapp ein.
    • Absolvieren Sie (wann auch immer) ein Bewegungstraining.

  • Muten Sie sich anderen zu. Für Anerkennung „von außen“ passen wir uns an und versuchen, es anderen recht zu machen. Dabei laufen wir jedoch Gefahr, emotional auszubrennen, denn diese kann eine Selbstannahme nicht ersetzen. Setzen Sie anderen Grenzen und bringen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse, Ideen und Wünsche ein, um wirkliche Wertschätzung zu erhalten.

  • Sorgen Sie gut für sich, bevor es wieder niemand anders tut. Übernehmen Sie für sich selbst Verantwortung, nicht nur für Ihren Beruf und Ihre Familie. Belohnen Sie sich, und geben Sie auch dem Genießen, dem Spaßhaben, den Lustigkeiten Ihres Lebens mehr Zeit und Raum – und: leben Sie täglich ihren „Feier-Abend“!

  • Beenden Sie das „Peter-Prinzip“, das besagt, dass Mitarbeiter und Chefs oft bis zu einer Stufe gehoben werden, in der sie überfordert und für das Unternehmen weniger wirksam sind. Viele Führungskräfte werden immer noch wegen ihrer fachlichen Qualifikation befördert. In der Personalführung, Personal- und Organisationsentwicklung sind sie oft überlastet, was zu Erschöpfung, Burnout und dauerhafter Leistungsminderung führen kann.

  • Akzeptieren Sie sich selbst, noch besser schätzen bzw. lieben Sie sich selbst – das ist der beste Schutz gegen Burnout. Denn, wer sich selbst und seine Bedürfnisse und Wünsche für wertvoll hält und danach handelt, wird sich selbst nicht ausbeuten und ausbeuten lassen.

  • Akzeptieren Sie Krisen, sonst werden Sie viel Energie verbrauchen, ohne wirklich weiter zu kommen und emotional erschöpfen. Krisen (egal ob beruflich, gesundheitlich, familiär) sind unangenehm, aber essentiell und notwendig für die Weiterentwicklung.

  • Zielorientierung hilft bei der Vorbeugung von Burnout. Wer klare Ziele vor Augen hat und sich nicht übernimmt, beugt frühzeitiger Erschöpfung und Burnout vor. Stimmen Sie Ziele ab und setzen Sie klare Prioritäten. Vernachlässigen Sie so auch persönliche Zielsetzungen zu Freizeit, Bewegung und Ernährung nicht gegenüber beruflichen Zielen und stellen Sie eine individuelle Lebensplanung auf!

  • Lösungsorientierung hilft ebenso gegen Erschöpfung und beugt Burnout vor. Das Erleben von Anstrengung und Erschöpfung durch Problemsituationen ist wesentlich davon abhängig, ob ich mit dem Erfassen des Problems beginne, eine Lösung zu suchen, oder ob ich mich immer wieder auf das Problem konzentriere und damit sozusagen festbeiße.

  • Sorgen Sie für einen erholsamen Schlaf, um zu regenerieren. Dauerhafte Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen mindern Ihre Leistungsfähigkeit deutlich. Atemübungen und andere Entspannungsmethoden helfen, aber auch: Kein Fernseher, Schreibtisch und andere Gegenstände im Schlafzimmer, die mit Anspannung erzeugen.

Gesundheitsförderliches Führungshalten wirkt sich positiv auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitern aus und hat viel mit einer grundsätzlichen Haltung zu tun. Gesundes Führen bedeutet, als Führungskraft achtsam und wertschätzend sowohl mit sich selbst, als auch infolge mit den Mitarbeitern umzugehen.

Nur, wer Verantwortung für sich selbst und seine Gesundheit übernimmt, kann sich auch als gesundheitsförderliche Führungskraft auszeichnen und Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeiter übernehmen, Gesundheitsthemen aktiv kommunizieren und Mitarbeiter zur Gesundheitsförderung motivieren.

Weiterbildung beginnt in der Chefetage! Eine adäquate Ausbildung für Vorgesetzte jeder Art ist zu einem Muss geworden. Periodische Schulungen durch Experten sind unerlässlich.

Wir sind diese Experten für Sie!

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