CHC Experten Interview #3 mit Wolfgang Pichler

 

Sehr früh hat mich ein Satz von einem meiner ersten Vorgesetzten geprägt, an den ich auch heute noch immer wieder denke. Dieser Satz war als Widmung in einem Buch, welches ich von ihm geschenkt bekommen habe. Dieser Satz lautete: Jeder Mensch will gelten. Im Grunde ein sehr einfacher Satz, jedoch mit einer enormen Wirkungskraft, wenn ich diesen Satz als Führungskraft beherzige.

Von einem anderen Chef, er war Eigentümer einer Großbäckerei in Deutschland, bekam ich ein Kalenderblatt mit einem Spruch von Sokrates: Wer glaubt etwas zu sein, hört auf etwas zu werden. Auch dieser Satz hat mich immer wieder beschäftigt und sicherlich auch mein Leben mitgeprägt.

Vor kurzem habe ich mich mit einer Führungsschule, crestcom in Wien und Niederösterreich, selbständig gemacht und werde dort meine Erfahrungen einbringen und in Trainings weitergeben. Das Motto lautet: Wir wollen in und mit unseren Trainings Vorgesetzte zu Führungskräften machen. Ein wesentliches Element dabei ist, dass es sich hierbei um eine nachhaltige Ausbildung handelt. Nachhaltig bedeutet in diesem Fall, dass 10 Schlüsselbegriffe definiert sind und diese in insgesamt 24 Lerneinheiten vermittelt werden. Diese 24 Lerneinheiten gibt es an insgesamt 12 Tagen über ein Jahr verteilt. Mit dieser Herangehensweise ist es möglich, das Gehörte und die sich daraus ergebenden individuellen Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis anzuwenden und somit ergibt sich über den Zeitraum eines Jahres eine echte Nachhaltigkeit. Und die ist uns in unserem Führungsprogramm sehr, sehr wichtig.

Das Thema Führung war in den Wochen der Krise, des Home-Offices und der daran anschließenden ‚Wieder-Eröffnung‘ von Büros, auch in den Medien sehr präsent war. Dieses wochenlange ‚anders-führen-müssen‘ hat sehr vieles ans Tageslicht gebracht. Sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Führungskräften. Hier hat sich gezeigt, ob es Manager sind oder ob sie Leader-Qualitäten haben. Die Manager haben weiterhin ihre Todo’s abgearbeitet und fast immer viel zu wenig mit den ihnen anvertrauten Mitarbeitern kommuniziert, die Leader haben ihren Mitarbeitern immer wieder Inspiration gegeben.

Ein Patentrezept für die Entwicklung einer Führungskraft zu einem inspirierenden Leader gibt es nicht. Eine der Grundvoraussetzungen ist ganz bestimmt, dass die Führungskraft oder auch ein Unternehmenslenker weiß WAS und vor allem WIE er seine Visionen und Ziele erreichen will. Dann wird es in den allermeisten Fällen auch gelingen, die Führungskräfte und die Mitarbeiter auf diesen Weg ‚mitzunehmen‘.

Und dafür ist es wiederum wichtig, sein eigentliches WARUM zu kennen, also seine unmittelbare persönliche Antriebsfeder.

In Zeiten von besonderen Herausforderungen wie wir sie gerade jetzt mit Corona, bzw. in der post-Corona-Zeit, erleben, ist es umso wichtiger, dass meine Führungskräfte, dass meine Mitarbeiter und ganz speziell auch meine Kunden wissen, wie ist mein Weg und wie werden wir diesen beschreiten. Mit welchen Werten, mit welchen Strategien, um damit Sicherheit zu vermitteln. Und das geht nur mit überzeugender, professioneller und vor allem transparenter Kommunikation.

Nach innen ist in der aktuellen Phase ein ganz, ganz wichtiges Instrument sich in regelmäßigen Abständen Feedback einzuholen und zwar Feedback über alle Hierarchieebenen hinweg. Ob das in persönlichen Gesprächen oder mit einem Kurzfragebogen erfolgt ist im Grunde egal, wesentlich ist, dass es erfolgt. Ein Kurzfragebogen hat natürlich den zusätzlichen Charme, dass ich diesen in Abständen regelmäßig durchführen kann und damit eine Vergleichbarkeit herstellen kann. Ich kann auch mit offenen Fragen, ganz bestimmte Themenbereiche abfragen und somit noch präzisere Informationen aus dem Unternehmen, und wie schon vorher erwähnt, über alle Hierarchieebenen hinweg, erhalten.

Dies ist auch ein Zeichen der Anerkennung. Ich, als Unternehmen, hole mir von dir, meinen Mitarbeitern, Feedback ein, wie es dir geht. Wichtig ist natürlich auch die offene Kommunikation über die Ergebnisse, die Schlüsse die daraus gezogen werden und die dann darauf aufsetzenden Maßnahmen um Verbesserungen / Weiterentwicklungen zu erreichen.

D.h. so ein Management Analyse Tool ist einerseits ein sehr einfacher Weg meinen Mitarbeitern Anerkennung zu zeigen und andererseits wirklich wertvolle Informationen zu bekommen, auf die ich als gute Führungskraft und/oder als guter Unternehmenslenker unmittelbar reagieren kann.

 

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