CHC Experten Interview #14 mit Veronika Jakl

Nach den ersten Tagen im Home-Office, welches ja kein Office ist sondern sich entweder am Küchen- oder Wohnzimmertisch abspielte, haben ganz viele Menschen bemerkt, wie gesundheitlich belastend dies sein kann bzw. auch ist. Wenn ein Bildschirm auf Augenhöhe fehlt, wenn es keine externe Tastatur gibt, wenn man irgendwie vor dem Laptop sitzt, bringt das körperliche Belastungen mit sich.


Nachdem die Arbeitgeber auch die sogenannte Fürsorgepflicht haben, hat der Arbeitgeber auch die Pflicht darauf zu schauen, dass die Arbeitsplätze im Home-Office ergonomische Mindestanforderungen entsprechen.

Das absolute Minimum ist, dass man den Mitarbeitern die im Home-Office sind einen externen Bildschirm zur Verfügung stellt. Tastatur und Bildschirm sollen/müssen voneinander getrennt sein.

 

Nachdem sich der Trend der Mitte März ausgebrochen ist, zu einer beständigen Organisationsform entwickeln wird bzw. bereits auf dem besten Wege ist, werden auch die Unternehmen die Zusatzkosten für den zweiten Bildschirm und für die zweite Tastatur und die zweite Maus aufbringen. Aus aktuellen Studien weiß man ja mittlerweile, dass die Leute im Home-Office effizienter und effektiver arbeiten, d.h. mehr Ergebnisse in der gleichen Zeit erbringen. Und alleine schon dadurch sind die Investitionskosten innerhalb kürzester Zeit amortisiert. Ganz abgesehen davon, dass es bei vielen Unternehmen konkrete Überlegungen gibt und auch schon erste Umsetzungen, dass zukünftig weniger Bürofläche angemietet werden muss, da ein Teil der Belegschaft im Home-Office ist. Es wird also das klassische Desk-Sharing mehr und mehr Einzug in Unternehmen finden.

 

Durch den Lockdown haben auch ganz viele berufstätige Menschen andere, neue Belastungen im psychischen Bereich. Bei den Personen die in den ersten Wochen ihre Arbeit normal verrichtet haben, wie z.B. die Postler, Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel oder im Gesundheitswesen hatten ganz oft die immer im Hintergrund mitschwingende Angst sich möglicherweise selbst anzustecken. Bei den Personen die in Kurzarbeit geschickt wurden, ist oftmals der persönlich motivierte Sinn der Arbeit abhanden gekommen und viele Leute im Home-Office verloren einen Teil der Tagesstruktur und vor allem auch der persönlichen Kontakte. Nicht zu vergessen Eltern mit schulpflichtigen Kindern, die auch noch mit der Herausforderung Home-Schooling konfrontiert waren. Und bei all‘ diesen Beispielen zeigten sich mentale Belastungen, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen.

Je besser es Unternehmen gelingt, einerseits offen und transparent zu kommunizieren und andererseits auch Informationen, vielleicht sogar bis hin zur persönlichen Gemütslage, abzuholen, umso sicherer ist es, dass die Mitarbeiter loyal sind und bleiben und auch mit hohem persönlichen Engagement für das Unternehmen arbeiten.

 

 

Mit diesen Informationen dürfen wir euch unsere neuen Produkte, die genau darauf aufbauen, näher bringen. Wir starten mit unserem CHC-Quick-Check-Tool (Fragenauswahl aus einem großen Set, es ist auch möglich zwischen Fragen für Führungskräfte und Fragen für Mitarbeiter auszuwählen), gehen dann weiter zu persönlichen Kurzinterviews & Impulscoaching und runden die erhaltenen Ergebnisse mit einem CHC-Quick-Workshop mit dem TOP-Management ab, um die weitere Vorgehensweise im Unternehmen auf strategischer Ebene abzusichern.

 

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